Es ist viel passiert

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Lange habe ich nichts mehr geschrieben, das möchte ich jetzt nachholen.

Wir sind tatsächlich schwanger und erwarten unser Augustwunder 😍

Anfang Oktober hatten wir endlich alle Genehmigungen zusammen, ein dreiviertel Jahr hat es gedauert und soviele Nerven gekostet. Da ich erst die Pille im Vorzyklus nehmen musste und Mausi Mitte November Geburtstag hatte, habe ich den Stimulationsstart nach den Geburtstag geschoben. Am 23.11. war ich in der Klinik zum ersten US. Da alles ok war, konnte ich abends mit spritzen anfangen. Habe mir diesmal zum ersten Mal alles alleine gespritzt, da mein Mann ein paar Tage auf Dienstreise war.

Am 28.11. beim zweiten US dann die Überraschung, die Eizellen waren schon sehr groß, so dass ich am Freitag den 1.12. schon zur Punktion kommen sollte. Wer auf Montag eingestellt und fand das echt doof. Es waren auch nur ca 7 Eizellen zu sehen.

Vor der Punktion war ich dann ziemlich aufgeregt, obwohl ich schon alles kannte. 5 Eizellen wurden entnommen, ich war schon recht enttäuscht. Wollte doch gerne wieder Blastos haben.

Am nächsten Tag der Schock am Telefon, nur 2 befruchtete Eizellen. Eine war defragmentiert, zwei haben sich garnicht weiterentwickelt, so dass überhaupt nur zwei befruchtet werden konnten. Die Biologin sagte, ich habe somit eine 100% Befruchtungsrate. Hat mich dennoch nicht aufgebaut, sondern ziemlich enttäuscht. Nach der Punktion war ich körperlich ziemlich fertig, wir standen auch noch im Stau, mein Mann schaffte es nicht mehr Mausi abzuholen, so dass wir noch einer Bekannten Bescheid geben mussten, dass sie sie mitnimmt. Somit hatte ich zuhause auch keine Zeit mehr um mich auszuruhen und da Wochenende war und der Kindergarten geschlossen, erst recht nicht. Punktion am Montag wäre deutlich entspannter gewesen.

Montag den 4.12. war dann Transfer, ich habe zwei 8 Zeller zurück bekommen. Der Arzt sagte, sie hätten sehr gute Qualität, ich hätte damit gute Chancen schwanger zu werden, auch mit Zwillingen. Das hat mich wieder etwas aufgebaut. Aber gedanklich war ich ab der Punktion schon im nächsten Versuch.

Die Warteschleife verging durch die Vorweihnachtszeit so einigermaßen. Meine Beschwerden wurden nach ein paar Tagen weniger, aber eine Woche nach Transfer kamen sie etwas zurück, vorallem der Bauch war sehr groß. Da hab ich schon positiv gehofft. An Pu+13 habe ich mich schon getraut zu testen und der Clearblue war tatsächlich positiv ❤️

Wow, nie hätte ich damit gerechnet, dass es diesmal gleich im ersten Versuch klappt.

Ein paar Tage später war dann Bluttest, der war richtig positiv, an PU+17 bei 593. Jetzt hatte ich schon richtig „Angst“ vor Zwillingen.

Die Zeit über die Feiertage zog sich unheimlich, aber ich war froh, dass die ganzen Feiertage waren, sonst wäre es wohl noch schlimmer geworden. In der ersten Januarwoche konnten wir dann endlich zum ersten US in die Klinik, Mausi war auch mit. Die Ärztin hat einen kleinen Zwerg gesehen, mit schlagendem Herzen, absolut zeitgerecht. Gottseidank!

Seitdem sind schon einige Wochen vergangen, aktuell bin ich in der 13. Woche. Ich hatte schon zwei Termine bei meiner Frauenärztin, es ist alles so wie es sein soll.

Ich kann es oft immer noch nicht glauben, dass wir dieses Wunder noch einmal erleben dürfen und freue mich unheimlich auf das was kommt.

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Nochmal von vorne 

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Den Spruch übernehme ich mal von meiner Hebamme. 

Eigentlich wollte ich schon im ISCI Versuch stecken, eigentlich wollte ich schon angefangen haben zu spritzen oder zumindest die Pille im Vorzyklus nehmen. Uneigentlich sind wir seit Dezember keinen Schritt weiter. Die Bundeswehr /Heilfürsorge macht uns wahnsinnig, legt uns nur Steine in den Weg, total unnötig. Es kostet viele Nerven und viel zu viel Zeit. Ich habe Angst um meine Eizellen, dass sie Monat für Monat schlechter werden. Gestritten haben wir uns deswegen in letzter Zeit auch zuviel… Mein Mann würde am liebsten aufgeben, er macht dennoch weiter. Zwei Dinge treiben mich an, nochmal so ein kleines Wesen zu spüren, in mir und auf mir, es aufwachsen zu sehen, zu begleiten und der riesengroße Wunsch, unserer Maus, die am liebsten immer unter Kindern ist, je mehr je besser, ein Geschwisterchen zu schenken, jemand, mit dem sie durchs Leben gehen kann, der immer da ist, wenn sie ihn braucht. Das Thema Babies beschäftigt sie momentan sehr, viele Bekannte sind schwanger oder haben erst ein Kind bekommen, das Thema ist also greifbar. Sie fragt ob auch ein Baby in meinem Bauch ist und warum nicht, sagt, dass sie auch eine Schwester oder einen Bruder möchte.

Ob sich dieser Weg am Ende lohnt?

Wir leben noch 

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Hey ihr lieben Blog Mädels, ist noch jemand hier, der meinem Blog folgt? Ich habe lange nichts geschrieben, Prioritäten verschieben sich, die Zeit fehlt. Mit einigen „alten“ Blogmädels (Blogschwestern – kennt die Seite noch jemand?) schreibe ich inzwischen per WhatsApp oder folge ihnen auf Instagram. 

Bei uns verläuft mittlerweile wieder alles in geordneten Bahnen. 2015 haben wir unser Haus gekauft (den Kinderwunsch erstmal hinten angestellt), viel saniert, renoviert. Letztes Jahr ganz viel draußen gemacht. Dann musste ich mir auch noch einen neuen Job suchen, passend zum Einzug ins Haus kam die Kündigung.  Erst war ich wieder über Zeitarbeit beschäftigt, musste aber so weit fahren. Hab mich parallel weiter beworben und habe seit Sommer eine Wunschstelle. 

Vom Alltagsstress mal abgesehen, verläuft es ruhig bei uns. 

Mein Mann wollte vom Thema Kiwu Klinik erstmal nichts hören, ich habe uns die Zeit gelassen, meine Frist war, dass er sich ab Januar kümmert. Im Dezember war er schon beim Arzt, im Januar waren wir in der Kiwu Klinik. Jetzt warten wir schon eine ganze Weile auf die Genehmigungen, dank Bundeswehr dauert das alles ewig. Eigentlich wollte ich im Mai, spätestens im Juni weitermachen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch klappt, ich muss ja erst noch die Pille nehmen und die Unterlagen müssen noch zur Krankenkasse und zum Land. Mitte Juni ist mein Mann vier Wochen weg, dann sind wir schon mindestens im Juli. Naja wir haben uns solange Zeit gelassen, da kommt es darauf auch nicht mehr an oder? Doch, jeder der ebenso wartet, weiß, dass es auf jeden Monat ankommt. 

Meine Sehnsucht ist gerade wieder sehr groß, auch mit Kind wird das nicht viel besser. Wir können es uns nicht aussuchen wie andere Paare. Um uns herum haben oder bekommen alle das zweite oder schon das dritte Kind. Wir schauen zu und dürfen Fragen beantworten, wann unsere Maus denn ein Geschwisterchen bekommt. Und sogar sie fragt schon, sie sieht die schwangeren Mamas im Kindergarten, weiß dass da ein Baby drin ist, streichelt die Bäuche und fragt, ob in meinem Bauch auch ein Baby drin ist. Sagt dass da eins drin sein soll, dass sie auch eine Schwester oder einen Bruder haben will. Ist doch normal bei Kindern, was der andere hat, will ich auch haben. 

Sogar mein Mann hat zugegeben, dass er jetzt noch gerne ein Kind haben möchte, obwohl er das Thema immer gerne verdrängt und auf den ganzen Antrags und Klinikkram überhaupt keine Lust hat. Er sagte neulich, wenn es bei uns normal klappen würde, hätten wir doch bestimmt schon drei Kinder. Das lass ich mal so stehen 😉 

Ich möchte dieses Wunder noch einmal erleben, ein kleines Wesen in mir spüren, zu spüren wie es wächst, es auf dem Arm halten, ganz viel kuscheln, Nähe spüren, ein Geschwisterchen für unsere Maus. Ein großer Herzenswunsch von mir ist es, meine Wunschgeburt zu erleben, eine Geburt im Geburtshaus. Bei Mausi sollte es leider nicht sein und im Nachhinein finde ich es schlimm, sie nicht gleich bekommen zu haben. Sollten wir dieses Wunder noch einmal erleben dürfen, werde ich das wieder genau so versuchen und hoffen , dass mein Körper diesmal von selbst Wehen produziert. Auch wenn es mit der Hebammenbetreuung komplizierter ist und der Weg weiter ist, als zum dichtesten Krankenhaus.  Gestern hatte ich schon über das Geburtshaus nachgedacht und eben erzählte mir mein Kollege, der in wenigen Monaten Vater wird, dass sie dort entbinden wollen. Hach da ging mir ein bisschen das Herz auf. Ich hoffe, dass es bei denen dort klappt und bin gespannt was er dann berichtet. 

Unserer Maus geht es übrigens auch gut 😉 sie ist fast 3 1/2, immer noch ein kleiner Wirbelwind, nicht kaputt zu kriegen, kaut uns beide Ohren ab, fragt rund um die Uhr wieso und weshalb,bringt uns und insbesondere mich täglich zur Weißglut. Ja ich könnte mein Kind aktuell jeden Tag an die Wand klatschen, egal wie ich es probiere, gewisse alltägliche Dinge wie waschen, anziehen, Zähne putzen, enden meist in Theater, Geheule, Geschrei bei uns beiden. Alles eine Phase oder? Unsere liebste Zeit bei uns beiden ist es, wenn sie umgezogen im Bett liegt und ich ihr ein Buch vorlese. Ich liebe das! 

Drückt mir die Daumen, dass ich bald schreiben kann, dass es weiter geht. 

Bis dann! 

Ruhe im Blog, Stress Zuhause

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In den nächsten Monaten wird es ruhig hier, wie in letzter Zeit auch schon 😉
Wie ihr wisst, haben wir ein Haus gekauft, nächste Woche bekommen wir nun endlich endlich die Schlüssel und können loslegen. Es gibt viel zu renovieren, wir geben uns drei Monate Zeit dafür. Ich kann mir noch nicht vorstellen wie es mit zwei Vollzeit Jobs, Kind und ohne Familie vor Ort laufen soll/wird.
Passenderweise sind ab Ende nächster Woche drei Wochen Krippenferien. Mein Mann hat drei Wochen Urlaub, ich die zweite und dritte Woche. In der Woche, in der ich arbeite, kommt Schwiegermutter her. Am Ende der drei Wochen kommen meine Eltern ein paar Tage. Findest aber auch anstrengend immer wen im Haus zu haben. Bei uns ist es momentan noch etwas beengt.

Eine ISCI ist also erstmal nach hinten geschoben. Wir haben auch noch nicht mal eine Genehmigung. Meine Krankenkasse möchte zunächst ein Schreiben der Kasse meines Mannes (Heilfürsorge), ob und wieviel sie für mich zahlen. Da habe ich also erstmal hingeschrieben und warte auf Antwort. Währenddessen werden um mich rum alle weiter mit dem zweiten Kind schwanger oder haben es schon bekommen.

Ich werde mich ab und zu melden und bei euch weiter mitlesen und kommentieren. Und bei Instagram seht ihr natürlich weiter was von uns. Wer mir dort folgen möchte einfach anfragen.

So geht es uns

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Und damit ihr mich nicht für ganz bekloppt haltet, weil ich nur noch vom Geschwisterwunsch schreibe, berichtete ich mal wieder von uns.
Ich bin sowieso immer schlecht in schönen Erzählungen, liebevollen Worten usw. Ich bin auch jemand, der nur ganz selten „ich liebe dich“ sagt.
Nichts desto trotz liebe ich meine Maus über alles und genieße sie auch mit dem Geschwisterwunsch.
Zur Zeit macht sie es uns sehr leicht, sie ist gut drauf, liebt es draußen zu sein, im Sand zu buddeln, den Garten zu entdecken, mit Wasser und Erde zu matschen oder auf dem Spielplatz zu toben. Wir versuchen so viel es geht mit ihr draußen zu sein. Nur abends, wenn es rein geht, gibt es Geheule. Oder wenn die Schwerkraft mal wieder stärker ist.

Habe den Beitrag übrigens am 8.4.angefangen und heute geht es weiter..

Mit Erkältung sind wir gerade wieder durch, erst die Maus, dann die Mama und jetzt hat mausi wieder schnupfen… Aber alles im Rahmen, sie war seit März durchgehend in der Krippe *klopf auf Holz *.

Mausi ist 85 cm groß und hat 47cm kopfumfang, ich habe selbst gemessen, also nur ca Angaben. Wiegen müssen wir noch. Mausi ist übrigens schon 18 Monate alt! Eineinhalb klingt so groß!
Mit den Kleidergrößen ist es gerade lustig. Hosen und Jacken in 80, Bodys in 92 (und die reichen diesmal ganz sicher nicht lange) und alles andere in 86. Muss noch Bodys in 98 zusammen suchen, denn meist ist damit bei 92 Schluß.

Fortschritte in der Bewegung gibt es nicht mehr soviel zu berichten. Mausi klettert gerne, sie kommt alleine auf einen Stuhl und kann schon im stehen kippeln. Im Hochstuhl aufstehen geht auch schon. Sie flitzt am liebsten mit ihrem Puky Wutsch durch die Gegend und macht dabei einige Meter. Dreirad haben wir auch schon, treten geht aber noch nicht. Wenn wir unterwegs sind und es interessant genug ist, geht es auch mal ohne Buggy, zb im Wildpark. Wir hatten den bis jetzt immer dabei, schon zur Gepäck Ablage.
Sie plappert den ganzen Tag, es kommen auch mehr Worte. Wenn man ihr etwas vorsagt, versucht sie es nachzusprechen. Sie sagt Mama, Papa. Da, ja, Nina (Banane) , Tüta, wauwau, Apel (Apfel), Hüta, Und die Hälfte habe ich vergessen 😉

Zum trinken gibt es abends immer noch eine Milch, mal wird nur wenig getrunken uns mal später der Rest oder gleich mehr. Auch je nachdem wie es beim Abendessen war. Die Flasche hält sie auch selbst. Essen ist gerade wieder anstrengender, es wird viel rumgehampelt. Sie isst alles von uns mit, sie liebt Bratwurst 🙂
Hören auf Mama ist gerade so eine Sache, ich finde sie hört garnicht auf mich 😉 Papa sagt, bei ihm war es gerade gaaanz anders.

Wir sind dies Jahr noch viel beschäftigt, Haus ist gekauft zum August, im aktuellen Garten ist schon etwas aufgeräumt, ein paar Sachen sind schon umgezogen, Küche ist gekauft, mit Handwerkern abgeklärt, etc. Habe schon keine Lust mehr 😉

Und bevor es wieder Wochen dauert, schicke ich das jetzt einfach mal ab.

Kurzer Schreck

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Mein Kind stand gerade vor der geschlossenen Haustür… von außen wohlgemerkt…

Die Haustür kann sie seit ca zwei Wochen aufmachen, die Tür und die klinke sind niedriger als die Zimmertüren. Eben war es auf einmal so ruhig, da stand sie in Stoppersocken auf der Terrasse. Kleiner Räuber…

Baby-Monat 4: Von Abschieden und Anfängen

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Baby-Monat 4: Von Abschieden und Anfängen

Ja das ist es. Als hätte jemand meine Gedanken in Worte gefasst. Danke für den tollen Artikel!

allesinklein

Es gibt Dinge am Muttersein, auf die bereitet einen niemand vor. Da kannst du noch so viele Geburtsvorbereitungskurse besuchen und Schwangerschaftsratgeber lesen. Am Ende kennst du die beste Atemtechnik, um Wehen wegzuatmen. Du weißt, was ein Geburtshocker ist, ab wann man Himbeerblättertee trinken darf und wie eine Dammmassage funktioniert.

Aber keiner sagt ein Wort davon, welche emotionalen Stürme man in den ersten Monaten mit dem Baby erlebt. Keiner sagt dir, welche Belastungen deine Beziehung aushalten muss. Keiner bereitet dich darauf vor, dass du Situationen erleben wirst, in denen du dir selbst plötzlich so fremd bist. Und niemand verliert ein Wort darüber, wie schwer es ist, eine der essentiellsten Erfahrungen zu machen, die man als Mutter erleben muss. Immer und immer wieder, ein Leben lang. Die Geburt ist ein Anfang. Und gleichzeitig ein Ende. Das Ende der Schwangerschaft. Ab jetzt ist dein Kind Teil dieser Welt. Die Nabelschnur ist durchschnitten. Und es…

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